Nach Starkregen in Schlüchtern: Diese Schäden werden oft übersehen

Wenn der Regen verschwindet, beginnt der wahre Schaden

Starkregen in Schlüchtern hat in den letzten Jahren zugenommen – mit teils drastischen Folgen für Gebäude, Wohnungen und Gesundheit. Was viele nicht wissen: Die gefährlichsten Wasserschäden entstehen im Verborgenen. Und sie werden häufig zu spät erkannt.

Wer nach einem Starkregen lediglich Pfützen aufwischt oder feuchte Wände ignoriert, riskiert massive Folgeschäden: Schimmel, Strukturzerstörung, Wertverlust. Dieser Beitrag zeigt, welche Risiken oft übersehen werden – und wie Sie richtig handeln.

Was passiert nach Starkregen wirklich im Gebäude?

Unsichtbare Feuchtigkeit – eine tickende Zeitbombe

Selbst wenn keine Überschwemmung sichtbar ist, kann Wasser längst im Baukörper wirken:

  • Durch undichte Kellerfugen

  • Über Lichtschächte

  • Hinter Fassadendämmungen

  • In Hohlräumen von Wänden, Böden oder Decken

Die Kondensation in Dämmschichten und das Eindringen in Kapillarsysteme verursachen schleichende Feuchtigkeit – kaum sichtbar, aber zerstörerisch.

Häufig übersehene Schadstellen nach Starkregen

1. Hohlräume in Wänden und Decken:
Diese nehmen Wasser auf wie ein Schwamm. Besonders betroffen: Leichtbauwände, OSB- und Gipskarton-Konstruktionen.

2. Dämmungen unter Estrichen:
Hier staut sich Feuchtigkeit oft tagelang unbemerkt. Ohne gezielte Dämmschichttrocknung kommt es zur Schimmelbildung.

3. Montageschächte und Rohrdurchführungen:
Kleine Öffnungen – große Wirkung. Wasser findet hier leicht den Weg in tieferliegende Etagen.

4. Holzbalkendecken:
In Altbauten in Schlüchtern verbreitet – feuchter Lehm oder Schlacke isolieren Schimmelherde über Wochen.

5. Elektroleitungen und Steckdosenbereiche:
Feuchtigkeit in der Wand kann Isolierungen beschädigen und zu Kurzschlüssen führen.

Warum das gefährlich ist

Diese versteckten Schäden werden bei oberflächlicher Kontrolle nicht erkannt. Erst Wochen später treten sie als Geruchsbelästigung, Schimmel oder Bauschäden in Erscheinung – dann ist es oft zu spät. Versicherungen erkennen verdeckte Schäden oft nur bei professioneller Dokumentation an.

Was Sie tun sollten – Sofortmaßnahmen & Experteneinschätzung

1. Leckageortung und Feuchtigkeitsmessung

Eine technische Schadenaufnahme durch Experten – wie Wasserschaden Rausch – ist unverzichtbar. Mit modernen Verfahren wie:

  • Infrarot-Thermografie

  • Elektroakustik

  • Hygrometrie

  • Tracergas

werden selbst kleinste Feuchteherde erkannt, noch bevor sichtbare Schäden entstehen.

2. Trocknung: Nicht nur stellenweise, sondern systematisch

Wir empfehlen:

  • Dämmschichttrocknung mit Seitenkanalverdichtern

  • IR-Wärmeplatten für Wand- und Deckenbereiche

  • Feuchtemessung mit Zwischenkontrollen

Wichtig: Die Geräte müssen 24/7 laufen – ein Abschalten verlängert die Sanierung massiv.

3. Rückbauarbeiten bei Bedarf – aber gezielt

Oft sind Tapeten, Fußleisten, Laminat oder Gipskarton vollständig durchfeuchtet und müssen entfernt werden, um die eigentliche Trocknung zu ermöglichen. Geschieht das nicht, drohen langfristige Bauschäden .

4. Schimmelprophylaxe mit Ozonisierung oder Peroxyd

Besonders gefährlich: Mikroeller Befall in nicht sichtbaren Bereichen. Eine Desinfektion mit Ozon oder Wasserstoffperoxyd ist dann notwendig .

Zusammenfassung & Fazit

Ein Starkregen wie in Schlüchtern kann auch ohne sichtbare Überschwemmung zu gravierenden Schäden führen – vor allem in Bereichen, die oft übersehen werden.

Nur mit einem klaren, professionellen Vorgehen lassen sich:

  • langfristige Folgekosten vermeiden

  • Gesundheitsrisiken durch Schimmel verhindern

  • Versicherungsansprüche korrekt durchsetzen

Unser Tipp: Lassen Sie nach jedem Unwetter den Zustand Ihrer Immobilie professionell prüfen.

Hatten Sie kürzlich einen Wasserschaden oder Starkregenfall?

Kontaktieren Sie uns unter 06656-5047950 für eine Ersteinschätzung! Gerne können Sie den Schaden auch ganz bequem online melden. Sichern Sie sich jetzt Ihre individuelle Trocknungsstrategie – bevor es zu spät ist!

Innerhalb der ersten 24 Stunden sollte mindestens eine Feuchtigkeitsmessung erfolgen – so lassen sich verdeckte Schäden frühzeitig erkennen.

Nur, wenn eine fachgerechte Dokumentation erfolgt. Deshalb ist eine professionelle Schadenaufnahme entscheidend für die Regulierung.

Nicht immer – oft reichen gezielte Bohrungen zur Dämmschichttrocknung aus, die später wieder verschlossen werden.

Typische Anzeichen sind muffiger Geruch, dunkle Flecken oder allergische Reaktionen.